Nachlese Ausflug nach Weil der Stadt am 15.02.2026

Pünktlich um 11.31 Uhr trafen sich 5 erwartungsfrohe Menschen im bunten Habitus am Bahnhof in Plochingen. Wir fuhren alsbald humorvoll, entspannt und auch gespannt zum Umzug in die Narrenhochburg Weil der Stadt.
Um 13 Uhr angekommen, verließen wir den Bahnhof, schon staunend ob dem Riesengedränge der ankommenden Schaulustigen.

Auf kurzem Wege kamen wir schon zur Umzugsmeile und konnten uns glücklicherweise im Cafe Raisch bis 14.15 Uhr aufwärmen und uns mit Getränk und Berlinern die Wartezeit vertreiben. Die Stimmung war schon da, aber als mit Fanfarenklängen und Paukenschlägen die ersten Wagen und Masken auftauchten, brach schon ein Begeisterungssturm los und wir tauchten ein in eine unbeschreiblich farbenfrohe Szenerie der Masken, Hexen, Bären, Teufel, farbenprächtige Clowns und vieler fantasievollen Wagen! Große Freude bei allen Beteiligten! Ein Tollhaus war die ganze Stadt!

Im Anschluss wurde uns noch ein Highlight beschert. Wir ergatterten, es war pures Glück,Plätze im Premiumnarrengasthaus der Stadt, neben dem Narrenmuseum! Der Seniorbürgermeister fungierte als Chefkoch und die Kalbskutteln im Trollingersössle schmeckten hervorragend. Wir konnten es ihm persönlich mitteilen und er schwärmte stolz von seinen Mitarbeitern, die alle begeisterte Ehrenamtliche seien. Der Landrat erschien im Gefolge der Ortsprominenz, sie passierten unseren Tisch und ließen sich fröhlich nieder. Wir staunten und lachten über manche Mär, nein wir glaubten alles, es war nämlich wahr!

Glücklich und wunderbar gesättigt kamen wir auf dem Rückweg, es war schon Nacht, am Marktplatz und dem Narrenbrunnen vorbei. Eine eher melancholische, friedvolle, besondere Stimmung nahmen wir auf und am Bahnhof angekommen, wartete schon der Zug, der uns glücklich und voller schöner Erinnerungen um 20.15 Uhr nach Plochingen brachte.

Ein erfüllter Tag in froher Gemeinschaft ging für uns zu Ende.
B. Franziska Grimm

Rundwanderweg und Natur verbindet

Waldtümpel Gaierleshauweg, Foto: Rainer Hauenschild

Auf dem Rundwanderweg 02 des Schwäbisches Albvereins, Ortgruppe Plochingen, gibt es doch einiges zu sehen was das Thema  Artenvielfalt angeht.
Wie z.B. die Waldtümpel auf dem Gaierleshauweg im Evangelischen Kirchenwald Esslingen und auf dem Arbeitsdienstweg im Gemeindewald Plochingen „Bühlhau“. Waldtümpel sind Kleingewässer und ein wichtiger Lebensraum für eine Vielzahl von Arten. Fortpflanzungsstätten für Amphibien (Frösche,Molche). Ein ebenso ein wichtiger Lebensraum für Libellenlarven, Wasserwanzen, Käfer und Kleinkrebse. Ein Waldtümpel ist zudem eine wichtige Wasserquelle für Vögel, Fledermäuse und Reptilien.

Der Rundwanderweg hat eine Länge von rund 7 km und ist absolut familienfreundlich und mit Kinderwagen zu bewerkstelligen. Auf der Route gibt es zudem auch zahlreiche Ruhebänke um die Seele baumeln zu lassen.

Routenverlauf des Rundwanderweg 02: Teckplatz-Wanderweg blaues Kreuz-Oberer Balkeshauweg-Gaierleshauweg-Querung der Landstraße 1201-Arbeitsdienstweg-Wasserbehälter-Steinhardtsweg-Bühleiche-Teckplatz.

Rainer Hauenschild, Vorstand und Wanderwart

Freitags-Stammtische

im Turmzimmer des Jubiläumsturms auf dem Plochinger Stumpenhof.

Wir möchten etwas Neues anbieten für Mitglieder, Freunde und Gönner der Ortsgruppe Plochingen.

Regelmäßig Freitags (zunächst einmal im Monat) möchten wir einen Stammtisch in einfacher Form anbieten und freuen uns schon heute auf Mitstammtischler.

Es wird Getränke geben und ein einfaches Vesper.

Es wäre schön, wenn sich daraus eine neue Tradition entwickeln würde.

Weitere Termine und Infos gibt es unter Freitags-Stammtisch.

Tageswanderung in Stuttgart von der Doggenburg auf den Birkenkopf

Insgesamt neun Wanderer der Ortsgruppe trafen sich am Sonntag,  den 12. Oktober 2025 zur Fahrt mit S- Bahn und Bus nach Stuttgart zur Haltstelle Doggenburg oben am Kräherwald.

Es ging durch die herbstlichen Wälder im Nordwesten von Stuttgart hinauf auf den Birkenkopf, den wir nach zwei Stunden erreichten.
Der Hochnebel hatte sich verzogen und die Sicht in die Ferne war nicht schlecht. Eifrig suchten wir verschiedene markante Punkte auf der Panoramatafel und erklärten uns gegenseitig, was wir erkannten.
Der Monte Scherbelino wurde in den 50-iger Jahren aus den Trümmern der zerstörten Stadt aufgeschichtet und er ist deshalb mit dem imposanten Kreuz auch ein Ort zum Nachdenken.

Der Weg ging weiter   durch die Wälder zum Waldheim Heslach, wo wir zum Mittagessen angemeldet waren. Für die schöne Gartenwirtschaft dort war es allerdings schon zu kalt.

Das letzte Wegstück, hinab nach Kaltental zur U-Bahn Haltstelle Waldeck, war nicht mehr lang.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln kamen wir gegen 16 Uhr wieder wohlbehalten in Plochingen an.

Bericht und Bilder: Reinhard Pflüger

Kulturfahrt nach Neckarbischofsheim

Am Freitag, den 19. September 2025 besuchten wir das Städtchen Neckarbischofsheim in der Hügellandschaft des Kraichgau beiderseits des unteren Krebsbachtals. Hier leben knapp 4.000 Menschen. Wanderfreund als auch Landeskenner  Jürgen Gruß stellte uns die sanierte Altstadt mit ihren lauschigen Ecken optimal vor. Neckarbischofsheim wurde 1806 Teil des Großherzogtum Baden und gab sich den Zusatz „Neckar“, nach dem von ihr 15 km entfernten Neckar, um Verwechslungen mit den beiden anderen Orten Bischofsheim zu vermeiden.

Uns beeindruckte zunächst, rechts am Ende eines Weges die kastanienbestandene Allee La Chapelle-Saint-Luc. Hier konnte  man erahnen woher die „Bischemmer“ ihren Uznamen „Briggehossler“ haben. Darüber hinaus die Stadtkirche und im Besonderen der 2,5 Hektar große Schlosspark, in dem die Vorbereitungen zur jährlichen Neonkerwe stattfanden, mit Altem und Neuen Schloss. Dessen Baumbestand birgt zahlreiche botanische Schätze. Darunter zwei über 250 Jahre alte Bäume, sowie zahlreiche weitere, teils aus fernen Landen stammende Baumarten. Besonders eindrucksvolle Exemplare sind mit Schildern versehen, die weitere Informationen vermitteln.

Die Anfänge der in sumpfigen Gelände erbauten Burg, welche von Wasser umgeben war, werden auf die Mitte des 13. Jahrhunderts datiert. In der Renaissancezeit entstand 1546 der Treppenturm, dessen schmuckes Allianzwappen über dem Eingang den kurpfälzischen Rat Philipp von Helmstatt und seine Frau Margarethe von Neipperg als Erbauer ausweist.

Ein erhaltenes Renaissance-Pracht-Tor von 1590 bot diesen Rahmen: Typisch für jene Zeit ist das „Theatermotiv“, das schon aus der klassisch-römischen Architektur stammt: eine Komposition aus Pfeilern und Bogen und Ornamenten.

Der Volksmund lästert Neckarbischofsheim sei die „Drei-Lügen-Stadt“, da es weder den Neckar, einen Bischof noch ein „Heim“ gibt. Dafür gibt es drei Schulen, drei Rathäuser und drei Schlösser, wobei das dritte Rathaus auch das dritte Schloss ist. Die Mischung aus Naturerlebnissen  und Renaissancebaukunst wurde zwischendurch durch warme Speisen, Kaffee und hausgebackene Kuchen aufgewertet. Begleitet wurden wir bei unserem Tag im für uns „Mittelpunkt Badens“ von Sonne und bis 28 °C.

Zum Abschluss gingen wir wieder über die Brücke des Krebsbachs. Auf der Höhe eines Kreisverkehrs sehen wir dann auf der linken Seite erhaben die evangelische Kirche St. Johann. Sie wird auch Totenkirche genannt, weil sich in ihr und an über 40 Grabmale der Herren von Helmstatt befinden. .

Bis bald und bleibt gesund.

Bericht und Bilder: Jürgen Gruß für die Ortsgruppe Plochingen
20. September 2025

Tagesausflug nach Herrenberg

Am 02. August 2025 ging unsere Fahrt mit der Bahn nach Herrenberg, wo wir zunächst an einer Stadtführung teilnahmen.
Im Anschluss gab es eine Käse- und Wein-Verkostung mit Birgit Böhme in der Formagerie Holzapfel mitten in der City von Herrenberg.
Nach dieser herzhaften Käseverkostung ging dann die Fahrt mit dem Bus zum Waldfriedhof Herrenberg, wo wir dann eine Tour zum Schönbuchturm unternahmen. Von dort ging es dann wieder über das Rote Meer zum Schlosskeller Herrenberg mit Einkehr.
Nach einer Stärkung ging es dann auch schon weiter zum Bahnhof mit einem kurzen Stopp an der Stiftskirche.
Rundum ein schöner Tagesausflug mit Regen und Sonne unter der Leitung von Franziska Grimm.

 

 

Bericht und Bilder: Rainer Hauenschild

Besuch der Delegation aus Frankreich

Auf dem besten Weg zu einer neuen Freundschaft.

Zum diesjährigen Plochinger Marquardtfest, kam zu Besuch eine Delegation aus der französischen Gemeinde Saint Aubin du Cormier nach Plochingen.
Im Rahmen des Besuches führt Bürgermeister Fank Buß die Delegation auf den wunderschön gelegenen Aussichtsturm auf den Stumpenhof.

Bei einem tollen Wetter und netten Gesprächen genossen alle Besucher die Aussicht auf die Schwäbische Alb, auf die Fildern und in das Fils- und Neckartal.

Zwischen den Gemeinden Plochingen und Saint Aubin du Cormier bahnt sich eine neue Partnerschaft an. Dorthin hat das Gymansium Plochingen schon rund 10 Jahre Kontakt und einen Schüleraustausch.

Saint-Aubin-du-Cormier ist eine französische Gemeinde mit 4.098 Einwohnern im Département Ille-et-Vilaine in der Region Bretagne. Die Gemeinde gehört zum Arrondissement Rennes und zum Kanton Fougères-1.

Bericht und Fotos: Rainer Hauenschild

Oberboihinger Rundweg

Nachdem der geplante Gauwandertag ausgefallen ist machten sich 6 Wanderbegeisterte aus der Gruppe „Wandern für Anfänger 50+“ dennoch auf den Weg um den Oberbohinger Rundwanderweg am 5. Juli 2025 zu erkunden.

Die Tour startete wie geplant um 10 Uhr am Sportplatz in Oberbohingen und führte auf eine 11,5 km Route durch zahlreiche Landschafts- und Naturschutzgebiete wie z.B. das Landschaftsschutzgebiet Unterensingen/Zizisahusen direkt am Neckar sowie die Landschaftsschutzgebiete „Marbachtal“ und „Unteres Donzorfer Tal“ .
Nach dem Durchwandern der Landschaftsschutzgebiete kam dann auch schon langsam der Tachenhäuser Hof mit dem sehenswerten Blumengarten.
Nach rund drei Stunden endete letztendlich die Tour im Gasthaus zum Faß in Oberbohingen.

Bericht und Fotos: Rainer Hauenschild

Wandern für Anfänger

Wandern für Anfänger 50+ ging heute am 15.Juni 2025 in die dritte Runde mit 10 Teilnehmer*innen auf dem Rundwanderweg 2 des Schwäbsicher Albverein der Ortsgruppe Plochingen.
Nach einer kurzen Begrüßung mit Aufstieg auf den Jubiläumsturm ging dann auch schon die rund 7 km Tour los durch den wunderschönen Schurwald.
Auf der Tour gab es Informationen über den Neckarweg und den Jakobsweg, sowie über die Friedenseiche und das Keltische Hügelgrab.
Begeisterung gab es schließlich auch an den Tümpel auf den Arbeitsdienstweg in dem sich Molche und Kaulquappen tummelten.

Nach einem kurzen und gemütlichen Aufstieg zur Bühleiche ging es dann schon wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Einkehr und Abschluss fand im Cafe Morlock statt, hierzu ein herzliches Dankeschön an das Morlock-Team für die tolle Bewirtung.

Info und Wegverlauf des Rundweg 2:
Teckplatz-Wanderweg blaues Kreuz-Querung der Landstraße 1201-Arbeitsdienstweg-Wasserbehälter-Bühleiche-Teckplatz.
Wegstrecke 7 km.

 

 

Text: Rainer Hauenschild
Fotos: Claudia Ochsle und Rainer Hauenschild