Oberboihinger Rundweg

Nachdem der geplante Gauwandertag ausgefallen ist machten sich 6 Wanderbegeisterte aus der Gruppe „Wandern für Anfänger 50+“ dennoch auf den Weg um den Oberbohinger Rundwanderweg am 5. Juli 2025 zu erkunden.

Die Tour startete wie geplant um 10 Uhr am Sportplatz in Oberbohingen und führte auf eine 11,5 km Route durch zahlreiche Landschafts- und Naturschutzgebiete wie z.B. das Landschaftsschutzgebiet Unterensingen/Zizisahusen direkt am Neckar sowie die Landschaftsschutzgebiete „Marbachtal“ und „Unteres Donzorfer Tal“ .
Nach dem Durchwandern der Landschaftsschutzgebiete kam dann auch schon langsam der Tachenhäuser Hof mit dem sehenswerten Blumengarten.
Nach rund drei Stunden endete letztendlich die Tour im Gasthaus zum Faß in Oberbohingen.

Bericht und Fotos: Rainer Hauenschild

Wandern für Anfänger

Wandern für Anfänger 50+ ging heute am 15.Juni 2025 in die dritte Runde mit 10 Teilnehmer*innen auf dem Rundwanderweg 2 des Schwäbsicher Albverein der Ortsgruppe Plochingen.
Nach einer kurzen Begrüßung mit Aufstieg auf den Jubiläumsturm ging dann auch schon die rund 7 km Tour los durch den wunderschönen Schurwald.
Auf der Tour gab es Informationen über den Neckarweg und den Jakobsweg, sowie über die Friedenseiche und das Keltische Hügelgrab.
Begeisterung gab es schließlich auch an den Tümpel auf den Arbeitsdienstweg in dem sich Molche und Kaulquappen tummelten.

Nach einem kurzen und gemütlichen Aufstieg zur Bühleiche ging es dann schon wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Einkehr und Abschluss fand im Cafe Morlock statt, hierzu ein herzliches Dankeschön an das Morlock-Team für die tolle Bewirtung.

Info und Wegverlauf des Rundweg 2:
Teckplatz-Wanderweg blaues Kreuz-Querung der Landstraße 1201-Arbeitsdienstweg-Wasserbehälter-Bühleiche-Teckplatz.
Wegstrecke 7 km.

 

 

Text: Rainer Hauenschild
Fotos: Claudia Ochsle und Rainer Hauenschild

Kulturausfahrt nach Ulm

Um 07:40 Uhr trafen sich am vergangenen Mittwoch, den 11. Juni 2025, zehn Teilnehmer*innen* am Bahnhof Plochingen zur Bahnfahrt nach Ulm unter Regie von Rainer Hauenschild und Jürgen Gruß.

Zunächst schauten wir in die ursprünglich im 13. Jahrhundert erbaute Wengenkirche. Nachdem die meisten Bewohner der Stadt Ulm während der Reformation den protestantischen Glauben angenommen hatte, wurden die Augustinermönche damit beauftragt, die wenigen noch übrig gebliebenen Katholiken der Stadt zu betreuen.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde Ulm vielfach von den alliierten Mächten vernichtend bombardiert. Das Stadtbild wurde dadurch größtenteils zerstört. Auch die Wengenkirche blieb nicht verschont und fiel im Dezember 1944 einem Bombenangriff zum Opfer. In der Nachkriegszeit wurde die Kirche dann wieder aufgebaut und erweitert. Erhalten blieb der gotische Westgiebel mit dem Grundsteinlegungsrelief.

„Brotlose Kunst“ nahmen wir nicht hin. Das Museum Brot und Kunst – Forum Welternährung im historischen Salzstadel in Ulm ist ein Fachmuseum, das die kulturhistorische Sammlung „Vom Korn zum Brot“, aus der über 8.000-jährigen Geschichte und Entwicklung darstellt.

Die Ausstellung gliedert sich in zwei Teile. Auf der einen Seite steht die Kunstsammlung mit Malereien aus dem 15. – 21. Jahrhundert, von Pechstein bis Picasso. Auf der anderen Seite stehen 19 Themen, die von sozial-, kultur-, und technisch geschichtlichen Zusammenhängen rund um Landwirtschaft, Ernährung und Brot erzählen. In beiden Teilen geht es darum, die Welt um uns zu verstehen und zu deuten.

Tolle Atmosphäre im Herrenkeller, einem rustikalen Restaurant mit sehr netter Bedienung und leckerem Essen. Mittagstisch mit warmen Wunderfitzla, Salaten, „gescheitem“ oder „alkoholfreien“ Bier rundeten die Vormittagseindrücke ab.

In einer einstündigen kleinschrittigen Führung, dem stimmungsvollen Inneren und den zahlreichen Kunstschätzen, zeigte uns Jürgen die faszinierende Geschichte, erstaunlichen Fakten und atemberaubende Ansichten des Münsters, dieser architektonischen Ikone der Stadt. Der Bau begann 1377 und wurde erst 1890 nach mehreren Bauphasen vollendet.

Die kunstvoll geschnitzten Chorgestühle sind derzeit infolge Baumaßnahmen nicht zu besichtigen. Dafür ergaben die mittelalterlichen und modernen Glasfenster, das älteste aus dem Jahr 1385, ein Kirchen- und inneres Leuchten in uns. Die letzten Blicke fielen auf die Statue des Werk- und Baumeisters Ulrich von Ensingen, das großes Fresko des Jüngsten Gerichts über dem Chorbogen und die berühmte Walcker-Orgel von 1856.

Die Eindrücke austauschend, ausgleichend, fuhren wir, um 18.00 Uhr zurückkehrend, über die Höhen der Schwäbischen Alb zurück.

Bericht: Jürgen Gruß, Fotos: Rainer Hauenschild                          12.06.2025

Tagesausflug zum Maimarkt Lonsee

Am 1. Mai 2025 machten wir, die Ortsgruppe des Schwäbischer Albverein Plochingen, einen Tagesausflug zum Maimarkt nach Lonsee. Bei strahlendem Sonnenschein startete der MEX 16 mit uns durch das schöne Filstal direkt zum Ausgangspunkt Urspring.  Ab dem wenig bekannten Lonetopf machten wir uns dann auf den Weg entlang der Lone zum Lonesee. Wir erkundigten den Lonesee mit seinen prächtigen Figuren und genossen dabei die Stille. Im Anschluss besuchten wir noch den historischen Maimarkt in Lonsee. Hier hatte jeder die Möglichkeit selber den Maimarkt zu erkunden bevor die Fahrt mit dem MEX16 zurück nach Plochingen ging.

Rundum ein sehr schöner Tagesausflug.

Kurze Information zum Lonetopf und der  Lone
Die Lone entspringt auf etwa 562 m ü. NHN einem Quelltopf in Urspring, einem Teilort der Gemeinde Lonsee.  Der Quelltopf ist 6 m tief und hat einen Durchmesser von 10 m. Diese Karstquelle schüttet durchschnittlich 220 Liter pro Sekunde (min. 4 l/s, max. 1840 l/s).  Nach rund 38 km mündet die Lone letztendlich in der Hürbe zwischen Hürben und Burgberg.

Info zum Lonesee
Der Lonesee  wurde  erst im Jahr 1978 angelegt und im Laufe der Jahre hat sich eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt am Lonesee etabliert. Hier gibt es einen Wasser- und Abenteuerspielplatz, einige Spiel- und Erlebnisstationen, einen Erlebnispfad mit Informationstafeln, sowie einen Sitz- und Picknickbereich.

 

 

Bericht und Fotos: Rainer Hauenschild

Kulturausfahrt nach Biberach

Die Kulturausfahrt am 16. April 2025 erfolgte nach Biberach, wo wir uns dann auf „Wielands Spuren“ machten.

Die An- und Abreise nach Biberach erfolgte mit dem RE5 ab Plochingen.
In Biberach übernahm dann Jürgen Gruß (Gaufachwart für Kultur – Heimat und Brauchtum) die Stadtführung.

Die Tour erfolgte zunächst durch die Gerbergasse. In der Gerbergasse 4 befindet sich ein vermutlich 16. Jahrhundert stammendes Haus, das zu den kleinsten der Biberacher Altstadt gehört.

Die Tour ging weiter unterhalb des Gigelturm, Hochwart und Weißer Turm. Der Weiße Turm wurde im Jahr 1484 nach achtjähriger Bauzeit als typischer Wach- und Wehrturm vollendet und mit bis zu 2,80 Meter dicken Mauern versehen. Der Weiße Turm ist 41 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 10 Metern. Anfang des 19. Jahrhunderts wurden in den Turm Gefängniszellen eingebaut, damit auch der Weiße Turm als Gefängnis für Mitglieder der Bande des Schwarzen Veri dienen konnte.

Im Wielandpark gab es dann zahlreiche Informationen über den bekannten Christoph Martin Wieland. Christoph Martin Wieland wurde am 05.September 1733 in Oberholzheim bei Biberach an der Riß geboren und verstarb am 20.Januar 1813 in Weimar.
Der Wielandpark selber wurde 1999 als Bürgerpark eingeweiht und 2004 im Rahmen des Literaturwochenendes „Christoph Martin Wieland – ein Mensch des Rokoko“ in „Wielandpark“ umbenannt.

Im Anschluss führte uns Jürgen noch auf den Marktplatz zu seinem bekannten Esel.

Die Einkehr erfolgte im Stadt Cafe. Bei Wurstsalat und Co gab es tolle Gespräche bevor die Führung durch die Stadtpfarrkirche St.Martinus und Maria erfolgte.

Wir die Ortsgruppe des Schwäbsicher Albverein Plochingen bedanken uns bei Jürgen Gruß für die hervorragende Ausarbeitung der Führung durch und rund um Biberach.

Bericht und Fotos: Rainer Hauenschild

Wanderung zur Wintersonnwende

Acht Wanderinnen und Wanderer der Schwäbischer Albverein Ortsgruppe Plochingen machten sich am 21.Dezember 2024 auf den Weg zur Wintersonnwende Wanderung durch den wunderschönen Schurwald.

Gestartet am Aussichtsturm bei einem trockenen Wetter von 6°C ging es los auf den Rundweg der OG Plochingen durch den schönen Schurwald. Während der Tour gab es unter den Wanderern natürlich sehr viel zu erzählen und berichten.

Nach der Rückkehr am Turm gab es im Turmzimmer ein herzhaftes Vesper serviert von Werner Sulimma. Während gevespert wurde kam die Wanderung auf einmal in den Hintergrund  und es wurde geschwärmt über das  absolut leckere Tiroler Brot.

Ein einfaches herzhaftes Vesper aus zwei Scheiben frischer und einer gerauchten Schinkenwurst mit Essiggurke und Brot mit einem Spritzer Senf kann den Wandergaumen sehr erfreuen. Stärke der Wurstscheiben ca. 1cm.

Zum Vesper selber gestellten sich von weitere vier Mitglieder der OG Plochingen dazu somit waren wir 12 Teilnehmer*innen des Wanderevents.

Die nächste Wanderung zur Wintersonnwende findet statt am 20. Dezember 2025.

Info zum Verlauf des Rundweg 02:
Aussichtsturm-Waldfriedhof-Wanderweg blaues Kreuz-Stellebrunnenweg, Oberer Balkeshauweg bis zum Waldparkplatz -Gaierleshauweg Querung der Landstraße 1201-Arbeitsdienstweg-Wasserbehälter-Bühleiche-Bühleichenweg-Teckplatz-Aussichtsturm.

 

 

Bericht und Bilder: Rainer Hauenschild

Zu Besuch beim Vereinsbesen in Wernau

Die Ortsgruppe Plochingen ließ es sich natürlich nicht entgehen den Vereinsbesen des Schwäbischer Albverein Ortsgruppe Wernau am Samstag, den 16. November 2024 zu besuchen.

Somit machte sich die eine Gruppe auf den Weg zu Fuß von Plochingen durch das Naherholungsbegiet Bruckenwasen entlang des Neckars nach Wernau und die anderen fuhren klimaneutral mit der S- Bahn nach Wernau.

Bei Griebenwürstle, Blutwürstle, Kraut, Kassler und Brot genossen die Plochinger ein paar schöne Stunden mit tollen Gesprächen bevor es dann wieder mit der S-Bahn zurück nach Plochingen ging.

 

 

Bericht und Bilder: Rainer Hauenschild

Tageswanderung in Stuttgart vom Max-Eyth-See zum Bismarckturm

Zwölf Wanderer ( Männer und Frauen) sind am 13. Oktober der Einladung von Helga und Reinhard Pflüger gefolgt und sind von Plochingen mit Zug und U-Bahn nach Stuttgart zum Max- Eyth- See gefahren.
Vorbei am herbstlichen See überquerten wir auf einer imposanten Hängebrücke den Neckar und stiegen auf den Schnarrenberg. Ab dort bot die ganze Strecke herrliche Ausblicke ins Neckar- und Remstal. Von den Aussichtstürmen am Burgholzhof und später vom Bismarckturm gab es Fernsicht nach allen Richtungen auch weit ins Unterland, neckarabwärts.
Zum Mittagessen trafen wir im Naturfreundehaus Steinbergle ein, wo wir gut versorgt und bewirtet wurden. Das Wetter wurde klarer und sonniger, und wir liefen weiter auf der Höhe zum Bismarckturm, von wo man den Stuttgarter Talkessel mit (fast) allen markanten Gebäuden und die Halbhöhen und Höhen sehen kann. Ausblick nach Norden bis Ludwigsburg und weiter.
Nach einer Strecke von gut 10 km stiegen wir um halb drei beim Kräherwald in den Bus.
In Plochingen kamen alle zufrieden an und freuten sich über den schönen Tag mit dem Schwäbischen Albverein.

 

Bericht und Bilder: Reinhard Pflüger