Wir wandern in den Herbst hinein

Zunächst ein herzliches Willkommen an unsere Wandergäste Hend und Beate.

Vor dem eigentlichen Start gab es eine Begrüßung durch Rainer Hauenschild und Infos zum Neckarweg.

Um 9.15 Uhr starteten wir am Samstag 05. Oktober 2024 unsere Wanderung in den Herbst hinein.  Die Tour führte ab dem Aussichtsturm über die Plochinger Ebene vorbei an der Friedenseiche und dem Keltischen Hügelgrab, sowie der Keltischen Viereckschanze direkt zur Waldgaststätte Dulkhäusle am Segelflugplatz.

Nach einer herzhaften Stärkung und tollen Gesprächen (mit Hend auf English) ging die Tour zurück zum Ausgangspunkt über den Esslinger Höhenweg der eine grandiose Aussicht bot auf die Schwäbische Alb und in das Neckartal. Auf dem Abschnitt des Esslinger Höhenweg hat uns kurzzeitig eine Regenwolke erwischt.
Um ca. 15:30 Uhr kamen wir zurück zum Ausgangspunkt.

Mit Hend und Beate hatten wir zwei sehr nette Wandergäste gefunden und freuen uns schon auf weitere gemeinsame Wanderungen.

Neckarweg
Der Neckarweg mit seinen rund 445 km wovon rund 40km durch den Landkreis Esslingen führen ist ein Weitwander- und Themenweg des Schwäbischen Albvereins und des Odenwaldklubs, der dem Verlauf des Neckars folgt. Dieser entspringt im Schwenninger Moos und fließt durch eine vielseitige und abwechslungsreiche Landschaft vorbei an Tübingen, Bad Cannstatt, Heilbronn und Heidelberg bevor er in Mannheim in den Rhein mündet.

Weitere Infos zum Neckarweg unter: https://wege.albverein.net/wanderwege/themenwege/neckarweg/

 

 

Bericht: Rainer Hauenschild
Fotos: Hend Khechine, Beate Kreutzberger, Rainer Hauenschild

Felsengartenfahrt nach Besigheim

Rauf aufs Schiff, nachdem Doris Tosic die Anmeldungen zuvor entgegen nahm. Am Sonntag, 15. September 2024 stiegen 16 Süßwassermatrosen auf die MS Wilhelma zur zweistündigen Felsengartenfahrt von Benningen nach Besigheim. Wir arrangierten uns mit den rund 250 weiteren Gästen mal auf dem Oberdeck, mal innen sitzend. Trubel ist schön und gut, aber das Schöne am Ausflug war die Freiheit. Das Wetter bei dieser Entdeckungsfahrt  auf einem der schönsten Abschnitte auf dem Neckar – wegen der Natur, der Weinberge und wegen der alten Städtchen war pfundig. Mit Haltestellen in Kleiningersheim, Mundelsheim,  Hessigheim, den Felsengärten, sowie Schleusendurchfahrten in Pleidelsheim – übrigens einziger Ort ohne Weinbau und Hessigheim. An den vielen Steillagen entlanggleitend oder auf die ockerfarbenen Felsengärten blickend. Mit winkenden Menschen / Sonne glitzert in Wasser / Frauen lehnen an der Reling / Schwenk von Himmel auf nur wenig bewegte Wasser. Der Kapitän versuchte zeitweise einen Scherz über Bord zu werfen.

Kurz vor Eins gehen wir über den nicht allzu breiten Landungssteg von Deck. Frauen und Männer in Grüppchen streben dem Städtchen Besigheim auf dem Bergrücken zu. Die Häuser und Türme in der Altstadt warten. Uns ist zunächst nach Einkehr im Hirsch mit gutbürgerlicher Küche mit Vollgas, Leib und Seele zu Mute.

Das Städtchen mit seinen etwa 13.000 Einwohnerinnen und Einwohnern hat seinen Charme. Gestartet haben wir die Entdeckungsreise durch die mittelalterliche Stadt unter Leitung unseres erfahrenen, detailverliebten Begleiters Jürgen Gruß in der Kirchstraße mit ihren rund 400 Jahren Fachwerkhäusern. Durch die Stadtschreibergasse zum imposanten Rathaus. Ursprünglich war das Gebäude, das 1459 erbaut wurde, ein Kaufhaus. Das Erdgeschoss wurde als Markthalle genutzt. Im ersten Stock befand sich der sogenannte Tanzboden, was in seiner Funktion mit heutigen Festhallen zu vergleichen wäre. Im zweiten Stock war die Gerichtsbarkeit angesiedelt. Bemalte Stein- und Holzwände sowie Stuckdecken aus dem Barock sind eindrucksvolle Zeugen vieler Epochen. Daneben als begleitendes Accessoire das Drei-Giebel-Haus am Marktplatz

Besigheim gehörte bis zum Jahr 1595 zum badischen Herrschaftsgebiet, dieses dokumentiert der Marktbrunnen in „versteckter“ Weise. Dort auf hohem Podest steht ein Landsknecht mit einem Schild an seiner Seite, dieses zeigt das badische Wappen.

In der ab 1383 erbauten Stadtkirche überraschte uns Jürgen mit einem 13 Meter hohen Lindenholzaltar, der um 1520 von Christoph von Urach in Anlehnung an die Meister vom Oberrhein  geschaffen wurde. Dahinter Gebäude der Oberen Burg aus dem 13. Jhdt.

Die beste Weißwurst Europas kommt nicht aus Bayern, sondern aus Besigheim! Bei einem Wettbewerb mit mehr als 500 Teilnehmern hat die Besigheimer Metzgerei im Jahr 2007 gewonnen.

Zurück fuhren wir mit dem Regionalexpress über Ludwigsburg und Esslingen.
Lebewohl, du schönstes deutsche Weindorf!

Jürgen Gruß  / 18. September 2024

Wir entdeckten heute das Remstal

Eine tolle Wandertour mit rund 17 km bei extra schönem Wetter führte uns heute am Samstag, 07. September 2024 vom Stumpenhof über Aichschieß, Krummhardt und Aichelberg zum Aussichtspunkt Karlstein in den Weinbergen von Weinstadt
Endersbach.

Auf der Anhöhe des Karlstein bot sich eine wunderschöne Aussicht an nach Stuttgart und in das Remstal. Wir beobachteten dabei auch die Weinbauer, die schon fleißig die Trauben ernteten
.
Nach einem schönen Abstieg nach Beutelsbach besuchten wir noch das
Käppele, was sich auf dem Jakobsweg befindet bevor wir dann endlich den Biergarten des Landgasthof-Löwen ansteuerten.

Nach einer herzhaften Mahlzeit ging es schon wieder weiter zum Bahnhof nach
Beutelsbach auf dem Weg dorthin besuchten wir noch die wunderschöne Stiftskirche, die leider geschlossen ist und die Ruhestätte von Gotthilf Fischer.

Mit der S2 fuhren wir nach Schorndorf wo wir uns noch eine Abkühlung in einem Eiskaffee gönnten bevor es dann mit dem Bus L 262 über den Schurwald nach Plochingen
ging.
Rund um eine schöne Tageswanderung, die wir wiederholen werden.

 

 

 

Bericht und Bilder: Rainer Hauenschild

Kulturfahrt nach Illertissen mit Jürgen Gruß am 22.08.2024

Illertissen ist bei einigen von uns keine Stadt, die einem in den Sinn kommt, wenn man an einen Tagesausflug denkt. Das führte vermutlich, genauso wie die Ansetzung des Ausflugs „unter der Woche“ auf eine gewisse Zurückhaltung bei den Anmeldungen? Doch gerade das dürfte die kleine Stadt auf ungefähr halber Strecke zwischen Ulm und Memmingen für andere aber interessant machen und ihr wusstet ja, wer diese Reiseziel begleitete. Am sonnigen, vormittags sehr wohl temperierten Wetter lag´s kaum.

Aufgrund der Nähe zum Allgäu blies eine angenehmer Wind über Bayerisch Schwaben. Um 9.00 Uhr verließen wir zu elft den Bahnsteig 4, so dass wir nach 1 Std. 40 Minuten Illertisser Boden unter uns spürten. Jürgen Gruß zeigte den Interessierten vordergründig eine vorbildlich sanierte Stadt, vorbei am neuen Markt, der historischen Schranne und der Pfarrkirche St. Martin. Ausführlicher ging er zum Frieden von Tussa am Friedensbrunnen ein. Auf dem Wappen der Stadt Illertissen prangt ein goldfarbener Löwe. Überall im Stadtzentrum sind aufgrund seiner historischen Entwicklungen drei „P“ in unterschiedlichsten Formen zu entdecken. Der Grund der Erwähnung war, die Versöhnung des hlgn. Ulrich, Bischof von Augsburg und dem damaligen Bischof von Chur, König Otto I. mit seinem Sohn Herzog Luidolf von Schwaben, um dann anschließend mit einem vereinten Heer auf dem Lechfeld das weitere Vordringen der Ungarn im Jahr 955 zu verhindern. Die drei P (Pugnamus Pro Pace – „Wir kämpfen für den Frieden“) im Stadtwappen beziehen sich auf dieses Ereignis.

Das Vöhlinschloss erkannten wir bereits aus der Ferne. Dieses hoch oben auf einem Berg gelegene Schloss entstand im 12. und 13. Jahrhundert unter den Grafen von Kirchberg und löste die Burg Tissen ab. Wie die Stadt selbst wurde das Schloss stark von der ursprünglich aus Memmingen stammenden Patrizierfamilie der Vöhlin geprägt. Der hochaufragende Turm mit seiner Zwiebelspitze stellt ein markantes Wahrzeichen der Stadt dar.

Das Vöhlinschloss lässt sich aber nicht nur von außen bewundern. Untergebracht ist hier unter anderem das Bayerische Bienenmuseum, dem wir uns in einer Art Metamorphose hinreißend verbunden fühlten. Die Geschichte der Stadt ist eng mit den fleißigen Tierchen verbunden, denn der Pharmazeut und Chemiker Karl August Forster entwickelte hier im Jahr 1932 ein Medikament aus Bienengift. Sein Beitrag zur Forschung auf diesem Gebiet war erheblich. Ein Blick lässt sich außerdem auf die Rokokokapelle erhaschen, die im Schloss untergebracht ist. Zudem: die Aussicht von hier oben ist einfach fantastisch.

Kulinarisch verfolgten wir die Kochkünste im Alten Posthalterhaus: Vom Postkutschenhalt zur modernen Gastlichkeit. Eine Tochter des Hauses führte nach dem reichhaltigen Mahl auf „kleine Anregung“ gewissermaßen die Illertisser Tradition fort, für welche Vorgänger generationenlang prägend war: Sie chauffierte uns ins drei Etappen im 10 Minuten Takt an den Eingang des etwa 1,5 km entfernten gelegenen Vöhlinschlosses. Ein guter Entschluss ist`s, wenn man mit Freuden seinen Weg gehen kann.

Über die 126 Stufen herab erreichten wir wieder die Stadt am Rathaus aus der Zeit des Neoklassizismus. Der Zug aus Kempten ließ zwar etwas auf sich warten, doch um 19.00 Uhr kamen wir in Plochingen wieder an.

 

 

Bericht: Jürgen Gruß, Gaukulturwart
Bilder: Rainer Hauenschild

Wandertour entlang des Neckars von Altbach nach Esslingen am 03.08.2024

Pünktlich um 09:05 Uhr fuhren wir zunächst mit der S1 von Plochingen nach Altbach wo letztendlich unsere geplante Tour startete.

Die Tour ging durch den Heinrich Mayer Park Altbach und das Naturschutzgebiet „Alter Neckar“ Oberesslingen. Es gab zahlreiche Tafeln über die Entstehung des Heinrich Mayer Park und des Naturschutzgebiets. Ab der Zeppelinstraße ging es dann auf dem Rad- und Wanderweg direkt am Neckar entlang nach Esslingen. Nach einer Runde durch den Merkel’scher Park ging es dann in den wunderschönen Biergarten des Palmscher Bau.

Nach einer herzhaften Stärkung kamen wir natürlich in einen heftigen Platzregen bevor es mit dem RE5 nach Plochingen zurückging.

Während der Tour gab es tolle Gespräche über Gott und die Welt. Wir freuen uns schon auf unsere nächste gemeinsame Tour.

Wanderführer: Rainer Hauenschild

 

 

 

 

Bericht und Bilder: Rainer Hauenschild

Rundwanderung anläßlich Hauptversammlung in Wernau am 14. Juli 2024

Wir, die Ortsgruppe Plochingen, übernahmen kurzfristig am 14.Juli 2024 die Rundwanderung 2 im Rahmen der Hauptversammlung des Schwäbischer Albverein in Wernau.
Die 8 km Tour führte von Wernau über den Neckarweg zum Naherholungsgebiet Bruckenwasen nach Plochingen, wo es für die Teilnehmer*innen eine Information zur Entstehung des Bruckenwasen sowie über die Parkbahn, ehemalige Spinnerei und das Jahnhaus gab.
Vom Bruckenwasen aus ging es dann über den Filsweg und Adlerstraße Ost zurück zum Ausgangspunkt nach Wernau.
Wanderführer Rainer Hauenschild

 

 

 

Bericht und Bilder: Rainer Hauenschild

Plochingen aus einer anderen Sicht – Teil 2

Kurz und knapp ging es heute am 29. Mai 2024 auf die zweite Hälfte rund um Plochingen.
Wir starteten pünktlich um 10 Uhr am Aussichtsturm und gingen zunächst über das Waldgebiet „Bäderheule“ und schauten uns die Versuchsfläche „Alternativbaumarten im Klimawandel“ an.

Nach der Überquerung der Landstraße L 1201 ging es dann über den Gaierleshauweg und Waldgebiet „Katzenloh“ runter zum Pfostenberg, wo wir eine kurze Trinkpause einlegten.

An der Kurve kurz vor der Schinderbachklinge gab es einen tollen Panoramablick auf die Stadt Plochingen mit seiner schönen Stadtkirche.

Von nun an ging es durch das Industriegebiet Fabrikstraße, wo es noch Informationen zu den ansässigen Firmen gab. Über die  Otto-Konz- Brücke mit Blick auf den Neckarhafen ging es zum Naherholungsgebiet Bruckenwasen mit einer gemütlichen Einkehr in der Schwabenhütte des Schäferhundevereins Plochingen.

 

 

 

Bericht und Bilder: Rainer Hauenschild

Auf dem Neckarweg über St. Bernhardt nach Esslingen

Bei leichtem Regen und geschätzte 8 °C starteten wir auf dem Neckarweg um kurz nach 8 Uhr auf unsere 16 km Tour vom Aussichtsturm auf dem Stumpenhof über das Jägerhaus nach Esslingen.

Um 10 Uhr kamen wir schon am Jägerhaus an, wo wir kurzerhand eine kleine Wanderrast einlegten. Es ging nun ein paar Meter weiter auf dem Esslinger Höhenweg mit einem traumhaften Ausblick auf die Schwäbische Alb, Filderebene und in das Neckartal bis Stuttgart.

Über die historische Strümpeflbacher Steige ging es dann letztendlich steil hinab nach St.Bernhardt. Die Strümpefbacher Steige war schon früher ein Handelsweg, denn der Wein aus dem Remstal musste ja schließlich auch in das Neckartal gebracht werden.

In St.Bernhardt besichtigten wir die historische Kirche St.Bernhardt und das Familiengrab der Familie Palm. Hierzu ein herzliches Dankeschön an Frau Heidrun Bayer die uns die Geschichte der Kirche St. Bernhardt präsentierte. Nach einem Gebet von Berta Grimm besichtigten wir noch das Familiengrab der Familie Palm bevor es weiter ging zur Esslinger Burg mit Einkehr in der Burgschenke Tröder.

Die Palm waren eine deutsche Adels– und Fürstenfamilie aus Esslingen am Neckar. Als Bankiers und Diplomaten schafften Angehörige des Geschlechtes innerhalb von drei Generationen den Aufstieg vom Esslinger Bürgertum in den Reichsfürstenstand, doch erlosch die Hauptlinie bereits in der nächsten Generation 1851 im Mannesstamm.

Nach einer herzhaften Stärkung besichtigten wir noch die Burganlage bevor es über den Seilergang mit seinen 315 Burg Stäffele hinab ging zum Esslinger Marktplatz.

Am Schelztorturm angelangt gab es noch eine Abkühlung mit Eis.

Die Heimfahrt mit dem Zug verzögerte sich um einige Zeit da es eine Störung auf der Oberleitung gab. Aber egal wir kamen in Plochingen an und wir hatten einen sehr schönen Tag.

 

 

 

Bericht und Bilder: Rainer Hauenschild

E-Bike Tour zum Remstalkino in Weinstadt

Pünktlich um 9:30 Uhr am Donnerstag, den 16. Mai 2024, machten sich 7 begeisterte Radfahrer mit Ihren Pedelecs – unter Führung des Radführers Günter Reichart – auf den Weg zum Remstalkino in den Weinstadter Weinbergen.

Trotz des in den vergangenen Tagen sehr wechselhaften Wetters konnten wir diese Radtour bei Sonnenschein und ohne Regen durchführen.

Die Route führte uns über Aichschieß und Baach zum Remstalkino. Von dort ging es weiter über Strümpfelbach nach Stetten zur Yburg.
Nach einer Mittagseinkehr in Weinstadt-Strümpfelbach fuhren wir über das Jägerhaus wieder zurück nach Plochingen.

Gegen 15:00 Uhr kamen wir alle wohlbehalten und „trocken“ nach ca. 40 km und etwa 500m bergauf/bergab in Plochingen auf dem Stumpenhof an und konnten zum Abschluss noch ein Eis genießen.

Herzlichen Dank von allen Teilnehmern an unseren Radführer Günter, ebenfalls ein Dankeschön an seine Frau Margret, welche Ihn tatkräftig unterstützte.

 

Bericht und Bilder: Dieter Weiss

Tagesausflug an den Lonesee am 1. Mai 2024

Die Fahrt erfolgte mit dem MEX 16 von Plochingen durch das wunderschöne Filstal nach Urspring, wo dann die Wanderung am Lonetopf startete.
Die Tour führte entlang der Lone zum Lonesee.
Highlights der Tour: Der Lonetopf Ursprung der Lone, Urspringer Wasserfall und die mächtige Skulptur „Steinzeitmensch schnitzt Löwenmensch“ am Ufer des Lonesee.
Nach der Tour besuchten wir noch den Maimarkt in Lonsee.
Rund um ein gelungener Tagesausflug.

 

 

 

Bericht und Bilder: Rainer Hauenschild