Tageswanderung nach Germersheim am 17.09.2023

Auf dem Rückweg waren die Regionalzüge zwar übervoll, aber dennoch waren 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Städtefahrt nach Germersheim von dieser Festungsstadt „beeindruckt“. Das Wetter war sehr sonnig, dazu wehte eine warme Brise durchs Oberrheintal. Um 8.00 Uhr trafen wir uns am letzten Sonntag dieses Sommers am Bahnhof in Plochingen mit unserem persönlichen Reiseleiter Jürgen Gruß.

Die Stadt liegt am linken Rheinufer, ca. 15 km südlich von Speyer. Auf der anderen Rheinseite liegt Philippsburg. Der Rhein hat in diesem Abschnitt eine Breite von etwa 250 Metern. Mitten durch die Stadt fließt die mit Fröschen durchsetzte Queich, die hier in den Rhein mündet. Mit einer mächtigen historischen Festung und vielen kleinen Gassen, Winkeln und Plätzen bietet die ihren rund 23.000 Einwohnern und den Besuchern ein grünes Umfeld.

Kaiser Konrad II ließ am Hochgestade des Rheins an der Stelle des heutigen Germersheim eine Burg errichten. Der 1090 erstmals erwähnte Ort erhielt 1276 durch König Rudolf von Habsburg die Stadtrechte. Nach den großen Katastrophen wie der Pest und dem Dreißigjährigen Krieg war die Bevölkerung bis auf wenige Familien geschrumpft. Weitere Zerstörungen erfuhr die Stadt im Rahmen des Französisch-Niederländischen Krieges durch französische Truppen. Nach dem Ende der Napoleonischen Kriege kam Germersheim gemäß den Vereinbarungen des Wiener Kongresses 1815 zu Österreich und 1816 aufgrund eines Staatsvertrags zum Königreich Bayern. In dieser Zeit begannen die Überlegungen, Germersheim zur Festung auszubauen, um weitere Angriffe Frankreichs abzuwehren.


Grundstein der Festung Germersheim

Der Bau der Festung begann dann im Jahre 1834. Der bayerische König Ludwig I. beauftragt den Ingenieur-Major Friedrich Schmauß mit der Planung und Durchführung. Rund um Germersheim wurden viele Kilometer Gänge gegraben, Bollwerke errichtet, die wir bestaunen konnten. 1861 waren die Bauarbeiten beendet. So entwickelte sich Germersheim zu einer Garnisonstadt bis nach dem Ende des Ersten Weltkrieges. 1921/22 wurde die Festung, wie im Versailler Vertrag festgelegt, geschleift, doch ein Großteil der eigentlichen Festungsanlage blieb auf Beschluss des Stadtrats erhalten. Das Stadt- und Festungsmuseum Germersheim dokumentiert vor allem die Geschichte der Stadt Germersheim, aber auch die ehemalige Festung und Garnison.

Bei unserem Rundgang durch die Stadt über Königs- und Marktplatz konnten wir die nahezu vollständig restaurierte Häuservielfalt studieren, Freiräume schätzen lernen. Die Stadtkirche St. Jakobus mit ihrem 50 m hohen Turm ist eines der letzten noch erhaltenen gotischen Kirchengebäude in der Pfalz. Der neugotisch gestaltete Hochaltar in Form eines mittelalterlichen Flügelaltares ist ein kleines Kunstwerk aus Holz wurde 1867 gefertigt.

Wachablösung. Gegen 17 Uhr übergaben wir die Stadt wieder den fast 2.500 Studierenden, die am Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK), der weltweit größten universitären Ausbildungsstätte für Übersetzer und Dolmetscher, auf ihren akademischen Abschluss hinarbeiten. Unsere Fremdsprache zum Mittagstisch war italienisch.

Bericht und Bilder: Jürgen Gruß, 18.09.2023

Jahreskulturfahrt nach Feuchtwangen am 19.08.2023

Am Samstag, dem 19. August 2023 fuhren wir nach Feuchtwangen im mittelfränkischen Landkreis Ansbach auf der Frankenhöhe. Charakteristisch für diese Landschaft ist der durch die geringe Widerstandskraft der Keuperschichten entstandene schnelle Wechsel von tiefen Talsenken und meist bewaldeten Höhenzügen. So konnten die Wasserläufe der Gegend hier breite Täler ausräumen, wie das der Sulzach.

Ihrem Verlauf folgend, an der sich Reste der einstigen Stadtmauer erhalten haben, führte uns 17 Interessierte „Allround-Heimatkundler“ Jürgen Gruß aus Kemnat in die historische Altstadt.

Erste schattensuchende Station war das Taubenbrünnlein, auf dem die Sage der Gründung der Stadt durch Karl den Großen dargestellt ist: Kaiser Karl der Große, gestorben. 814, jagte wenige Jahre vor seinem Tode in dieser hiesigen Gegend. Er verirrte sich im Walde und wurde von heftigem Durste gepeinigt. Da sah er eine Taube auffliegen und diesem Platze zueilend kam er zur Quelle dieses Brünnleins. Neugestärkt fand ihn sein Jagdgefolge bald wieder und aus Dankbarkeit gegen Gott baute er in der Nähe der Quelle eine Kirche und ein Kloster, wodurch er der Gründer der Stadt Feuchtwangen wurde.

Erhalten geblieben sind nur fragmenthaft Teile des Stadtmauerrings aus der Zeit um 1400 mit Resten von Wehrtürmen, hauptsächlich an jenen Stellen, an denen Häuser an die Innenseite der Stadtmauer gebaut wurden. Der „Kasten“ neben der Kirche ist ein stattlicher Fachwerkbau, 1565 erbaut, diente zur Aufnahme der Naturalabgaben der Stiftsgüter des 1563 aufgehobenen Stifts für die markgräfliche Regierung. Nach einem inneren Umbau wird er seit 1982 als Stadthalle genutzt. An den Partien im NO der Altstadt folgend mit malerischen Gassen, ihren Handwerker- und Ackerbürgerhäusern, die oft die Stadtmauer als Hausrückwand benutzen, fesselte uns der Ochsenhof. Er liegt in einem der ältesten Viertel Feuchtwangens und war im Mittelalter Amtssitz. Heute liegt er ein wenig abseits der Straße an einem stillen Vorplatz. Hinter dem Häuschen erstreckt sich ein großer Garten- der Ochsengarten- ein grüner privat gestalteter Ort mitten im Herzen der Stadt.

Zeit für Genuss. Der Hitze Paroli bietend kehrten wir gemütlich am Stadtrand mit Biergarten ein. Der zweite Teil des Rundgangs führte am Sängermuseum vorbei zum Marktplatz. Der eiserne Röhrenbrunnen von 1727 trägt eine Statue einer Beschützerin von Handwerk und Gewerbe. Auf einzelnen Feldern sind die Wappen des Ansbacher Markgrafen, das württembergische Wappen als Kennzeichen für die Eisenhütte in Königsbronn und die beiden Stadtwappen Reichsadler und Fichte dargestellt (alle Wappen-Tafeln sind doppelt vorhanden). Die ehemalige Stiftskirche, mit romanischen Resten und späteren Erweiterungen, steht auf dem Platz der ehemalige Klosterkirche der Benediktiner bzw. der Augustiner-Chorherren mit spätmittelalterlichen Altar. Nach 1750 barockisierten unbekannte Künstler die Kirche: Eine Kassettendecke wurde im Langhaus eingezogen, Kanzel und Orgelprospekt dem damaligen Zeitgeschmack angepasst.

Den beeindruckenden romanischen Kreuzgang des ehemaligen Chorherrenstiftes, einzelne Teile stammen aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts, haben wir bei Kaffee und Kuchen vom Kreuzgangcafé aus dessen ersten Stock genossen, da die Atmosphäre eine Woche nach Ende der diesjährigen Kreuzgangspiele wegen der Abbaumaßnahmen der Bühne und Tribünen „erfüllt“ war. Um 19.20 Uhr kamen wir wieder in Plochingen am Bahnsteig an – schlossen unseren Auftritt im „Festsaal Frankens“.

Jürgen Gruß, 24. August 2023


Brunnen Untere Torstraße


Der an einigen Stellen unterbrochene Mauerzug umschließt die östlich der Sulzach gelegene Altstadt


Rücklichter: Sei wie die Sonne. Steh morgens auf und strahle. Egal welches Wetter gestern war. Umgang um die Stadt


Sulzach


Parkschein XY ungelöst . Stadtgeschichtliche Aufhellungen an der Stiftskirche


Vergesst Teambildung. Was ein Team wirklich zusammenschweißt, sind 33 Grad ohne Klimaanlage!


Lach- und Sachgeschichten im Schöllmann`schen Biergarten


Besuch des Café am Kreuzgang:  Dieses Jahr kam der Sommer mal wieder 5 Kilo zu früh…


Stiftskirche: Um wieder wahrnehmen zu können, müssen wir auch etwas stillstehen – wie des Sommers Reife. Der etwas zurückgedrängte Marienaltar wurde 1484 von Michael Wolgemut, dem Lehrer Albrecht Dürers, geschaffen.

Pilgerwanderung am 31. Mai 2023 von Plochingen nach Bodelshofen

Franziska Berta Grimm, hat uns auf dem Pilgerweg von Plochingen über Bodelshofen nach Wendlingen geführt.
In Bodelshofen wurde uns fachkundig und interessant von Frau Christa Schimpf die kunsthistorisch wertvolle JAKOBUSKIRCHHE gezeigt.
Der Zusammenhang mit der Geschichte des kleinen Ortes und der Familie Baron von Massenbach wurde sehr lebendig erzählt.
Die Wandbilder und die Glasfenster waren wirklich beeindruckend, und wir haben wieder gemerkt, was es für Schätze ganz in der Nähe zu entdecken gibt.

 

Bericht und Bilder: Reinhard Pflüger

Mittwochswanderung zum Stuttgarter Süden am 3. Mai 2023

15 Wanderer*innen trafen sich pünktlich um 8:30 Uhr am Bahnhof in Plochingen ein. Unser Ziel war der Stuttgarter Süden. Um dorthin zu gelangen benutzten wir verschiedene Verkehrsmittel: S-Bahn, U-Bahn und die bekannte Zahnradbahn vom Marienplatz nach Degerloch. An der Haltestelle Haigst (Stadtteil von Degerloch) besuchten wir den Aussichtpunkt Santiago-de-Chile-Platz, welcher einen schönen Ausblick auf Stuttgart bietet.
Unsere Wanderung führte uns durch den Wald vorbei am Garnisonsschützenhaus und Dornhaldenfriedhof weiter zum Waldfriedhof.
Nach kurzer Rast ging es weiter zum Einstiegspunkt der Schwälblesklinge, ein wildromantisches Kerbtal.
Der Weg durch die Klinge führt hinunter in den Stuttgarter Stadtteil Kaltental.

 

Die unterschiedlichen Schichtstufensandsteine sind beindruckend und man ist erstaunt, dass es fast mitten in der Stadt einen solchen Mini-Canyon gibt.
Da der Weg durch die Klinge auch als geologischer Lehrpfad ausgeschildert ist, gibt es unterwegs etliche Informationstafeln.
Unsere bisherige Wanderroute hat uns auf dem bekannten Stuttgarter Rundweg (Rösslesweg) geführt und wir konnten der Rössleswegsmarkierung folgen.
Kurz vor dem Talschluss wechselten wir zum Joseflesweg, welcher uns wieder hinauf zum Ausgangspunkt der Schwälblesklinge führte.
Nach der Mittagseinkehr im Heimgarten St. Josef (beim Waldfriedhof) gingen wir zur Standseilbahn, die uns hinunter nach Heslach brachte.

 

Mit U-Bahn und S-Bahn ging‘s zurück nach Plochingen.

Neben dem Höhepunkt unserer Tour – der Schwälblesklinge – haben wir auch alle wesentlichen Verkehrsmittel im Raum Stuttgart benutzt.

Die Wanderführer Dieter Weiss und Günter Reichart bedanken sich nochmals bei allen Mitwandern*innen für das Interesse an dieser Wanderung.

Bericht: Dieter Weiss
Bilder: Günter Reichart und Dieter Weiss

Ostermontag und der Osterhase

Ei ei ei…
Unter diesem Motto stand unser Ostermontag.
Treffpunkt war unser Jubiläumsturm auf dem Stumpenhof.

Als erstes wurde es kreativ. Wir bemalten Eier mit Wachsfarben und ließen diese über der Kerze verschmelzen zu wunderschönen Unikaten.

Anschließend wurde es sportlich mit dem Eierlauf. Egal wie groß oder klein, wie alt oder jung; alle begaben sich auf einen hindernisreichen Weg über Stock und Stein und versuchten das Ei schnell aber sicher ins Ziel zu bringen.

 

Danach gingen die Kids auf Osterhasensuche und wurden sogar auf dem Turm ganz oben fündig. Wenn wir auch nicht den Hasen selbst gefunden haben, dafür aber seine Nester: Was Leckeres, Was zum Naschen und was zum Spielen…

Was für ein gelungener Nachmittag mit ganz viel Spaß und Freude und vor allem Zeit mit der Familie und Freunden.
Wer dann noch nicht genug hatte, konnte noch einen Eiertanz machen. Aber wie der ausgesehen hat, bleibt unser Geheimnis…

Text und Bilder: Maria Rauchfuß

Wanderplan 2023 verfügbar

Der Wanderplan für das Jahr 2023 ist nun verfügbar. Alle Aktivitäten finden Sie unter dem Block „Termine“.

ZUR BEACHTUNG:
Leider ist Corona nach wie vor unsere ständige Begleiterin. Deshalb bitten wir Sie, sich in den Gruppen, im Amtsblatt und hier im Internet vor den Aktionen zu informieren, ob diese auch wirklich stattfinden können.

Mittwochswanderung am Neckar

Nach Lockerung der Corona bedingten Einschränkungen fand am 04. August 2021 eine kleinere Wanderung statt.

Gestartet wurde vom Landschaftspark Bruckenwasen und weiter ging es bei mäßiger Anstieg  zum Plochinger Kopf. Nun führte der Weg wieder abwärts ins Neckartal bis kurz vor Wernau. Dem Neckar abwärts folgend ging es zum Ausgangspunkt zurück. Trotz der prognostizierten unbeständigen Wetterlage blieben Schirm bzw. Regenjacke zum Glück im Rucksack. Reife Brombeeren am Wegesrand haben die Teilnehmer als willkommene Zugabe empfunden. Zur abschließenden Einkehr ging es in den Biergarten des Schäferhunde Vereins.

Bei Kaffee und Kuchen und anregend geführten Gesprächen klang der Nachmittag in angenehmer Atmosphäre aus.

Familiengruppe Albverein Plochingen Turmchallenge Mai/Juni 2021

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen!
Da wir leider nicht zusammen wandern konnten, mussten wir kreativ werden. So wurde unsere Turmchallenge ins Leben gerufen.
Die Aufgabenstellung war mit der ganzen Familie so viele Albvereinsaussichtstürme im Zeitraum von Mai-Ende Juni 21 zu besuchen. Vor den Türmen erfolgte dann ein Selfie als Beweis, welches in unserer Gruppe geteilt wurde.
Gesagt getan, unsere Familien nahmen die Herausforderung mit Eifer an:
Es gibt wirklich so viele, so schöne Türme in ganz wundervollen Gegenden.
So folgte ein Turmbild nach dem andern.
Das schöne war, das dann auch Bilder geschickt wurden von Türmen aus ganz Deutschland. Eben von dort, wo unsere Familien gerade unterwegs waren.
Durch das Teilen konnten wir auf diese Weise jeder für sich und doch gemeinsam auf Wanderschaft gehen.
Es war wirklich ein spannende Zeit!
Und Gewinner gab es natürlich auch, auf die noch eine kleine Überraschung wartet.

Text: Maria Rauchfuß

Ehrung langjähriger Mitglieder im Jahre 2020

Coronabedingt musste in diesem Jahr leider unser traditioneller Jubilarkaffeenachmittag mit der traditionellen Jubilarehrung ausfallen.

Der Vorstand der Ortsgruppe Plochingen hat die Jubilare, soweit es ging, besucht bzw. die Urkunden und Ehrennadeln zugesandt.

Geehrt wurden nachstehende Mitglieder:

Karl Wörner für 70 Jahre Mitgliedschaft
Friedrich Spieth für 70 Jahre
Eugen Casonati für 60 Jahre
Imelda Aubermann für 50 Jahre
Hildegard Gähr, für 40 Jahre
Irene Gaiser für 40 Jahre
Carolina-Maike Rauchfuß für 25 Jahre

Der Schwäbische Albverein bedankt sich bei den Mitgliedern ganz herzlich für die langjährige Treue.

Jubiläumsfeier 2019

Schwäbischer Albverein ehrt langjährige Mitglieder

Geselliger Kaffeenachmittag mit der Singgruppe und Jubilarehrungen in der Gaststätte Waldhorn.

Am Sonntag, den 27. Oktober 2019, nahm die Ortsgruppe Plochingendes Schwäbischen Albvereins bei Kaffee und Kuchen ihre Jubilarehrungen vor. Ausgezeichnet wurden Mitglieder für ihre 25-, 40-, 50- und 70-jährige Mitgliedschaft.

Die Singgruppe Plochingen und Baltmannsweiler umrahmte den Nachmittag musikalisch und begann mit dem Lied„Droben im Oberland“.

Die Vorsitzende des Esslinger Gaus, Karin Feucht, bemerkte, dass die Pläne am „Tag des Wanderns“, am 14. Mai 2020, dahin gehen, dass die umliegenden Ortsgruppen nach Plochingen zum Jubiläumsturm wandern und der Abschluss im Waldhorn geplant sei.

Langjährige Vereinstreue
Nach dem Kaffee und Kuchen zeichneten Karin Feucht sowie Doris Tosic und Wolfgang Bihl vom Vorstandsteam der Plochinger Ortsgruppe die Jubilare aus.

Die Ehrungen begannen mit Heinz Scholze, der für seine 70-jährige Treue zum Schwäbischen Albverein mit Urkunde und Nadel ausgezeichnet wurde.

Einen „Reigen an Jubilaren“ gebe es für 50-jährige Mitgliedschaft: Für ein halbesJahrhundert Treue zum Albverein wurde Margot Schmögner, Vojislav Tosic, Erika und Heinrich Linderer gratuliert. „Wir hoffen, dass Sie weiterhin nach Kräften unsere Vereinsziele realisieren können“, wird in der Urkunde gewünscht. „Vielen Dank für alles, was der Albverein gegeben hat“, bedankte sich Erika Linderer.

Des Weiteren erhielt Bürgermeister Frank Buß für seine 40-jährige Mitgliedschaft Nadel und Urkunde verliehen.
Isolde und Albrecht Maurer wurden für 25 Jahre Vereinstreue ausgezeichnet.
Eine silberne Ehrennadel für besondere Leistungen bekamen Hans-Otto und Roswita Graf für ihre Tätigkeit als Wanderwart der Ortsgruppe Plochingen verliehen.„Nur mit diesen Leuten kannst du eine Ortsgruppe leiten“, meinte Karin Feucht. Ferner erhielten die Wanderführerin und Naturschutzwartin Helga Marx-Pflüger sowie der Wanderführer und Wanderwart Wolfgang Wagner eine Ehrennadel.

Der ehemalige Bürgermeister Eugen Beck war im vergangenen Jahr schon 50 Jahre Mitglied beim Albverein und betonte die Aktivitäten des Vereins. So sei man beim Wandern für die gesetzten Zeichen dankbar, dabei sei das Zeichensetzen ein „Saugeschäft“. Die Vereine seien einst Heimat gewesen, wo man Freunde hatte und seinen Lebenszyklus verbrachte. Das Singen fördere ein besonderes Gemeinschaftsgefühl und sei „ein Stück Brauchtum“. Auch das Theaterspielen sei einst gepflegt worden.

Mit dem gemeinsamen Singen von Liedern sowie Gesprächen in geselliger Runde klang der Nachmittag aus.

Bericht und Bilder: Matthias Drißner, Freier Journalist