Jahreskulturausflug 2016

Jahreskulturausflug OG-Plochingen 04.09.16

Unter dem Motto Schätze unserer Heimat besuchten 24 Wanderfreunde des Schwäbischen Albvereins, Ortsgruppe Plochingen, unter bewährter und kundiger Führung durch Jürgen Gruß und Max Linderer die älteste Stauferstadt  Schwäbisch Gmünd. Die einzigartige historische Innenstadt bot ein traumhaftes Erlebnis zum Entdecken und Verweilen.

Im 2. Jahrhundert nach Christus führten die Römer das Regiment. In der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts überrannten die  Alamannen diese Grenzformation und siedelten in denvon den Römern aufgegebenen Landstrichen. „Gamundias“ wird in einer im 9. Jahrundert erstellten Urkunde das erste Mal urkundlich erwähnt.

Im Jahr 1162 besaß das Gemeinwesen bereits Stadtrecht. Nach dem Untergang der Staufer wurde die Stadt Freie Reichsstadt. Ab dem 17. Jahrhundert wurde das Gold- und Silberhandwerk die vorherrschende Zunft.

Die prunkvolle Ausstattung der Kirchen und die umgebauten Patrizierhäuser, im zweiten Weltkrieg unzerstört, zeigen das spätbarocke Flair der Stadt.

Wanderfreund Jürgen Gruß zeigte uns die noch immer unverrückbaren historischen Traditionslinien der Stadt wie die spätromanische Johanniskirche und das in den letzten Jahrzehnten renovierte Münster – die größte Hallenkirche Süddeutschlands.

Von West nach Ost durchwanderten die  Teilnehmer die Stadt. Durch den Stadtgarten, vorbei am Rokokoschlösschen und der Sonnenpyramide kamen sie zum Standbild des Geigers von Gmünd. Jürgen Gruß zitierte Teile aus dem Gedicht von Justinus Kerner.

Vom Fünfknopfturm wurde die Aussicht über die Stadt genossen. Nach dem Mittagessen stand noch die Besichtigung der Franziskanerkirche und des Münsters auf dem Programm. Auch hier machte  Jürgen Grüß auf die Sehenswürdigkeiten aufmerksam, die man so vielleicht gar nicht gesehen hätte.

Am Nachmittag  stärkten sich die begeisterten Teilnehmer dieser erlebnisreichen und hochinteressanten Stadtbesichtigung noch bei einem Kaffee, bevor wir uns auf den Weg zum Bahnhof machten.

Die stressfreie Fahrt mit der Deutschen Bahn hat dazu beigetragen, den Tag zu genießen.

 

Familienaktion „Esel Trekking“

Am 19. Juni trafen wir uns am Aussichtsturm des Albvereins um gemeinsam nach Aichwald-Aichelberg zu fahren.

Heute waren wir mit ganz besonderen Wandergesellen verabredet. Eingezäunt auf einer Wiese erwarteten sie uns schon und begrüßten uns mit einem lauten „IIIAA“.

Als erstes durften wir zu unseren Wandereseln langsam Kontakt aufnehmen und uns mit ihnen etwas vertraut machen. Bürste in die Hand und einmal striegeln, das fanden die Esel gut und die Kinder hatten ihre anfängliche Scheu schnell überwunden.

Unsere Führerin gab noch wichtige Tipps im Umgang mit den Eseln: z. B. Niemals von hinten an den Esel herantreten, da er ausschlagen könnte.

Mit sechs Eseln zogen wir los. Jeder Esel hatte zwei Führleinen, so dass immer zwei Kinder einen Esel (oder vielleicht auch der Esel die Kinder) führen konnten.

Unsere Wanderung führte uns rund um Aichwald. Die Esel achteten immer auf genug (Essens)Pausen, so dass alle gut mitkamen. Nach guten 1 ½ Stunden verabschiedeten wir uns von unseren Wegbegleitern.

Auf dem in der Nähe gelegenen Spielplatz ließen wir den Tag mit leckeren Grillwürstchen ausklingen. Eine schöne Wanderung, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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Zwei Täler Wanderung am 8. Juni 2016

Die Wanderführer Hilde und Eugen Casonati führten uns von Reichenbach (Parkplatz an der Brühlhalle) vorbei am Friedhof, durch den Dachshöhler zur Ölmühle. Dann weiter vorbei an der Bahnmühle, immer im Tal entlang und dann bergauf nach Thomashardt.
Von dort weiter in Richtung Hegenlohe.
Bei der Schule überquerten wir die Straße. Auf dem Höhenweg, mit herrlicher Sicht auf die Schwäbische Alb, wanderten wir vorbei am Friedhof und Hegenlohe zum Schurwaldhaus.
Nach der Mittagspause (Schurwaldhaus) gings bergab ins Kirnbachtal bis zur Bahnstrecke Stuttgart-Ulm und zurück nach Reichenbach.

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Ölmühle im Reichenbachtal
Die Mühle diente zwischen 1772 und 1854 als Ölmühle, bis 1867 als Knochenmühle und seither als Sägemühle. Nach dem zweiten Weltkrieg kurzfristig wieder als Mehl und Ölmühle.

Bann- oder Bahnmühle im Reichenbachtal
Die Bannmühle ist die ältere der beiden Mühlen. Sie arbeitete schon vor 1402 bis zum Dreißigjährigen Krieg, in dem sie abbrannte, und danach wieder von 1675 bis 1932. Während dieser drei Jahrhunderte befand sich die Mühle im Besitz der Fam. Specht.
Die Bezeichnung Bannmühle hängt mit dem herrschaftlichen Mühlrecht zusammen. Es bedeudete, dass die Einwohner von Baltmannsweiler, Hegenlohe, Hohengehren und Thomashardt ihr Getreide dort bis zur Ablösung dieses Bannrechtes 1849 mahlen lassen mussten.
Der Name Bahnmühle ist wahrscheinlich durch die Bahnverbindung in Reichenbach entstanden.

Tag des Wanderns am 14. Mai 2016

Die Ortsgruppe Plochingen hat anlässlich des „Tag des Wanderns“ ebenfalls eine Wanderung in die nähere Umgebung durchgeführt. In diesem Jahr fand der nun jährlich stattfindende „Tag des Wanderns“ zum ersten Mal statt.
19 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde konnte Wanderführer Eugen Casonati begrüßen.
Die Wanderung führte vom Bruckenwasen an der Fischerhütte vorbei zur Fils. An der Fils entlang zum Weg mit dem roten Punkt und durch den Wald aufwärts nach Hochdorf . In Hochdorf vorbei am Friedhof zur Kirche. Durch die Bachstraße ging es weiter auf dem Radweg nach Notzingen. Dort wurden wir in der Sportgaststätte Eichert zum Mittagessen erwartet.
Nach der Mittagspause wanderten wir vorbei am Sportgelände Eichert, überqueren die Landesstraße und gingen durch den Wald und die Felder vorbei an Wernau zurück zum Ausgangspunkt in Plochingen.
Die 12 km lange Wegstrecke wurde von der Gruppe in ca. 4 Stunden bewältigt. Wieder erwarten bleib es den ganzen Tag trocken und teilweise kam sogar die Sonne heraus – also bestes Wanderwetter!

Anmerkung: Durch anklicken der Bilder erhält man jeweils eine vergrößerte Darstellung.

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Danke an Eugen und Hilde für diese schöne
Wanderung!

 

 

 

Bericht Mitgliederversammlung 2016

Bericht über die Mitgliederversammlung des Schwäbischen Albvereins, Ortsgruppe Plochingen, am 05.02.2016

Teamsprecherin Doris Tosic stellte in ihrem Bericht fest, dass der Mitgliederstand der Ortsgruppe zum 31.12.2015 leicht zurückgegangen ist.

Sie verlas die Namen der im letzten Jahr Verstorbenen. Die Versammlung gedachte ihnen in einer Schweigeminute.

In einem kurzen Rückblick berichtete Doris Tosic über die Aktivitäten des Vorstandsteams im abgelaufenen Jahr. Dabei war besonders erfreulich, dass mit Eugen Casonati das Amt des Fachwartes für Wandern wieder besetzt werden konnte. Zum Abschluss dankte sie allen Mitarbeitern für die im abgelaufenen Jahr geleistete Arbeit. Gleichzeitig rief sie die anwesenden Mitglieder zur Mithilfe auf, um die Ortsgruppe auch 2016 voranzubringen.

Das Vorstandsteam und der Kassier wurden von der Versammlung einstimmig entlastet.

Es folgten die Berichte der einzelnen Fachwarte. Dabei wurde noch einmal festgehalten, dass das Turmzimmer nur an Mitglieder vermietet werden kann. Der Fachwart für Wandern ließ noch einmal die Aktivitäten des letzten Jahres Revue passieren und stellte die Aktivitäten des Jahres 2016 vor.

Es folgte die Wahl eines neuen Kassenprüfers.

Doris Tosic gab danach noch bekannt, dass neben dem Wander- und Veranstaltungsplan der Ortsgruppe auch der Gauwanderplan 2016 vorliegt.

Nach einer guten Stunde schloss sie die Sitzung und bedankte sich bei allen Anwesenden für ihr Kommen.

Jahreskulturausflug nach Weinsberg am 27.09.2015

Vor einem Jahr regte Wanderfreund Maximilian Linderer Kollege Jürgen Gruß (Gaufachwart für Heimat und Kultur) an den Kulturausflug „Schätze des Landes“ nach Weinsberg zu unternehmen.Eingebettet in eine Besichtigung der Weinbauschule und des Justinus-Kerner-Hauses.
Vor 140 Jahren regte Immanuel Dornfeld, Verwalter der Burg Wildeck im oberen Schozachtal, die Gründung einer Königlichen Weinbauschule an, um „junge Männer zu einer besseren Bewirtschaftung ihres eigenen Grundbesitzes auszubilden“. Die Nachfolgerin der Weinbauschule, die Staatliche Lehr-und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau Weinsberg, zugleich Staatsweingut Weinsburg, bewirtschaftet Rebflächen rund um Weinsberg. Auf einer Erlebnisführung mit Weinverköstigung erklärte uns Peter Dierolf die Kelter- und Lagermöglichkeiten dieser Ideenschmiede, die Tradition und Innovation verbindet. Und an den Gründer erinnert der „Dornfelder“, der als erfolgreichste Rotweinsorte Deutschlands gilt.
Nach der gut zweistündigen Führung kehrten wir im Barfüßer Haxenkeller ein. Ein neu renovierter Gewölbekeller mit einzigartigem Ambiente.
Es sprudelte nur so von Glanzlichtern. Ab 15.00 Uhr führte uns Bernd Liebig durchs Kernerhaus und präsentiert lebendige Geschichte. Er ist eine sprudelnde, immer fließende
Quelle. Wir wurden schnell mit offenen Armen hereingebeten, als uns bei einem Spickler aus der Haustür schon ausgemacht hatte. „Kommen Sie näher, der Geist von Justinus Kerner wird sich freuen, wenn Sie ihn besuchen“. Geschichtsdaten, politische Ereignisse und die Biographie des Weinsberger Dichters und Arztes, den er als „geistreich, vielfältig und unsystematisch“ charakterisiert, hat er stets parat. Er erzählt über die berühmten Gäste im Kernerhausbei Justinus Kerner und seiner aus Ruit stammenden Frau Frederike. 1.000 waren es in 40 Jahren. „Die blieben teilweise Monate und kreuzten immer wieder auf.“
Bernd Liebig informierte über die Wurstvergiftung (Botulismus), die Kerner entdeckte.
Er weiß Geschichten über die zahlreichen Sammlerstücke und persönlichen Gegenstände: vom Nervenstimmer, dem wertvollen Kirchenfenster bis zur Gewitterbrille Kerners aus Horngestell. „Kerner hatte Angst, dass ein Blitz in sein Metallgestell fahren würde.“
Auf drei Stockwerken gibt es viel zu sehen: vom Apothekerschrank bis zum Trinkbecher, den der Dichter Lenau schenkte. Bernd Liebig bot uns an statt in einer Stunde auch einmal uns zweieinhalb Stunden das Leben des Kerner anzugedeihen.
Die Weinsberger Stadtkirche, neben der Burgruine Weibertreu das hervorragende Wahrzeichen der Stadt, schauten wir mit einer Führung von Jürgen Gruß zum Abschluss noch eine halbe Stunde lang an.
Schon durch ihre Lage an der Nordwestecke der früher ganz ummauerten Stadt stellt sie die Verbindung zur Burg dar. Sie ist Johannes dem Täufer geweiht.
Ihre Erbauung fällt in die Stauferzeit. Im ersten Stock geht der Turm aus der quadratischen Grundform in das Achteck über und setzt sichso über drei Stockwerke fort.
Eine Rarität der romanischen Epoche, wie es dies nur noch in Nellingen auf den Fildern und in Schwäbisch Gmünd nochmals gibt.
Apropos Schwäbisch Gmünd. Dies wird der Besuchsort im September 2016.
Um 19.00 Uhr waren die 20 Wanderfreundinnen und -freunde nach diesem begeisterten Tag wieder am Plochinger Heimatbahnhof angekommen. Gruß an Familie Linderer.
JGS 28.09.2015

Familienaktion – „Let it snow“ am 22.02.2015

Schwäbischer Albverein
Familien- und Ortsgruppe Plochingen

Auch wenn wir hier vor Ort nicht mehr so viel Schnee hatten, fanden wir doch noch einen perfekten Hügel zum Rutschen. Schön warm eingepackt ging es mit dem Schlitten los und huuuuuiiiiii den Hügel runter!
Das war ein Spaß. Genauso wie die Schneeballschlachten und das Schneemannbauen.
(Der wirklich sehr schön geworden ist, wie ihr auf dem Bild sehen könnt!)
Zum Abschluss gab´s noch warmen Tee und Keckse. Kann man sich was Schöneres vorstellen?

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Familienaktion – „Time to play“ am 25.01.2015

Schwäbischer Albverein
Familien- und Ortsgruppe Plochingen

Da der letzte Spielenachmittag so viel Spaß gemacht hatte, sollte es unbedingt eine Wiederholung geben.
Das war heute der Fall. Und es war ein voller Erfolg.
Ausgerüstet mit neuen Spielen und alten Klassikern starteten wir in den Nachmittag.
Für alle, egal ob Groß oder Klein, gabs etwas was ihm oder ihr Spaß machte.
Ob wir Eierlauf spielten, mit Knete neue Spielfiguren formten oder beim Halligalli mit viel Geschwindigkeit auf die Klingel zu hauen, es war einfach wieder eine schöne Zeit mit der ganzen Familie!

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Familienaktion – “Weihnachtsmann” am 07.12.2014

Schwäbischer Albverein
Familien- und Ortsgruppe Plochingen

Im Zeichen der Gemütlichkeit, der Gemeinsamkeit und der Leckereien zu Weihnachten stand dieser Nachmittag.
Mit Mandarinen, Nüssen und Schokoladen lies es sich gut aushalten im Turm.
Und dann kam auch das Highlight: Der Nikolaus. Und der hatte für alle ein Geschenk dabei. Sogar für die großen Kinder, die brav waren.
Und ganz wie die Tradition es verlangt, gab es dann noch eine Runde Schneegrillen.

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